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Archiv des Monats Juni 2010

Geschrieben von Frank Wiechmann am 30. Juni 2010

Die Stimmung der US-Verbraucher trübt ein. Alle Anlageklassen geben weiter nach, der DAX fällt unter 6.000 Zähler. Die vermeintliche selbsttragende Konjunkturerholung erweist sich immer mehr als Trugschluß.


Trotzdem werden die Kurse nicht ins Bodenlose fallen. Die Notenbanken werden mit einer Fortsetzung der Geldschwemme für ein Anhalten der Inflationierung von Aktienkursen und Rohstoffpreisen sorgen. Fragt sich nur, wann und auf welchem Kursniveau der nächste Eingriff erfolgt?


Wir üben uns in Geduld und warten ab.

Geschrieben von Ho-Ling Soh am 30. Juni 2010

In Hongkong und in Shanghai geben die Aktienkurse nach. Daran ändert auch ein Ansteigen der Gewinne chinesischer Banken nichts. Die internationalen Rahmenbedingungen ziehen die Kurse nach unten.


Wir werden dem Markt fern bleiben, bis sich eine Bodenbildung abzeichnet.

Geschrieben von Frank Wiechmann am 25. Juni 2010

Der DAX fällt unter 6.100 Zähler, die Rohstoffpreise zeigen dagegen relative Stärke und sacken derzeit nicht weiter ab. Um 16:00 Uhr MESZ richtet sich das Interesse vieler Marktteilnehmer auf die Veröffentlichung des US-Konsumklima-Index der Universität Michigan für Juni. Prognostiziert ist Stagnation.

Geschrieben von Ho-Ling Soh am 25. Juni 2010

In Shanghai und in Hongkong geben die Aktienkurse um etwas mehr als ein halbes Prozent nach. Wichtige Wirtschaftsnachrichten gibt es heute nicht. Viele Händler in Hongkong orientieren sich am Kursgeschehen in Tokio und in New York. Dort sind die Impulse abwärtsgerichtet.

Geschrieben von Frank Wiechmann am 24. Juni 2010

Wir nehmen alle Gewinne, die im Depot stehen, mit. Wir verkaufen 500 Optionsscheine Call DAX 6500 (CM0NHR) für Euro 2,61 pro Stück, 20 Zertifikate WTI Index (VFP33M) für Euro 117,63 pro Stück und 110 Zertifikate Palladium (US-Dollar), WKN GS0HH2, zum Preis von Euro 38,35 pro Stück.


Begründung: nach den schwachen Zahlen vom US-Immobilienmarkt gehen wir zunächst von einer Korrektur bei allen Anlageklassen aus.

Geschrieben von Frank Wiechmann am 24. Juni 2010

Trotz anhaltender Niedrigzinspolitik der Fed erholt sich der US-Immobilienmarkt nicht spürbar. Das geht aus den gestern und vorgestern in den USA veröffentlichten Zahlen hervor. Die Notenbank reagiert mit einer Erklärung, die auf Tagessicht die Märkte stützt: Sie verspricht dauerhaft billiges Geld.


Da aber eine selbstragende Konjunktuerholung auch dort, wo die US-Finanzkrise ausgelöst worden ist, am Immobilienmarkt, bereits bei allen Anlageklassen eingepreist wurde, ist jetzt fraglich, woher weitere aufwärtsgerichtete Impulse kommen sollen.