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Archiv des Monats Februar 2010

Geschrieben von Manfred Rouhs am 28. Februar 2010

Geschrieben von Frank Wiechmann am 26. Februar 2010

Ein unerwarteter Anstieg der wöchentlichen US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe belastet Aktienkurse und Rohstoffpreise in Europa und den USA. Der DAX fällt unter 5.600 Zähler, Palladium kostet 428 US-Dollar pro Unze und WTI 78 US-Dollar pro Barrel. Die Schneestürme der letzten Wochen seien verantwortlich für den Einbruch am Arbeitsmarkt, ließ Bernanke gestern verlauten. Er sieht die angebliche Erholung der wirtschaftlichen Entwicklung in den USA nicht gefährdet.

Heute um 14:30 Uhr MEZ zur Veröffentlichung anstehende revidierte Zahlen zum US-BIP in Q4 lassen eine Korrektur nach unten erwarten. Dem folgen der Einkaufsmanager-Stimmungsindex der Region Chicagao für Februar und der Konsumklimaindex der Universität Michigan für den gleichen Zeitraum sowie Zahlen zu den Verkäufen bestehender Häuse im Januar. Die Prognosen sind durchwachsen.

Geschrieben von Ho-Ling Soh am 26. Februar 2010

Der chinesische Außenhandel ist in 2009 gegenüber 2008 um 13,9 Prozent zurückgegangen. Gegen Jahresende stabiliserten sich aber die Im- und Exporte, so daß für 2010 wieder Wachstum in Aussicht steht.

In Shanghai verhindern Gewinnmitnahmen ein weiteres Ansteigen der Aktienkurse. Der Shanghai Composit geht seitwärts. Trotz nicht uneingeschränkt guter internationaler Vorgaben gewinnt der HSCE mehr als ein Prozent und klettert wieder über 11.500 Zähler.

Geschrieben von Manfred Rouhs am 25. Februar 2010

Griechenland könnte bei Ratingagenturen herabgestuft werden. Standard & Poor’s schließt einen solchen Schritt nicht aus. Der Euro kippt in Richtung 1,34 US-Dollar weg, WTI und Palladium geraten unter Druck und notieren im Minus. Der DAX rutscht ab und kämpft um 5.600 Zähler.

Beim Internationalen Währungsfonds (IWF) wird eine Veränderung des Inflationsziels in Richtung vier Prozent diskutiert. Die Überlegungen bestätigen unsere Markteinschätzung, nach der die Verantwortlichen auf die bestehenden Probleme mit Inflation reagieren wollen.

Um 14:30 Uhr MEZ stehen in den USA Zahlen zu den Auftragseingängen langlebiger Wirtschaftsgüter im Januar auf der Tagesordnung sowie die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Um 16:00 Uhr MEZ folgt ein Hausmarktindex für Dezember, der zwar beachtet werden wird, aber eigentlich der Schnee von gestern ist. 

Geschrieben von Ho-Ling Soh am 25. Februar 2010

Die Deutsche Bank hat ihre Prognose für das chinesische Wirtschaftswachstum 2010 von 9,0 auf 9,8 Prozent angehoben. Heute sind alle chinesischen Wirtschaftsdaten positiv, der Changhai Composit gewinnt 1,27 Prozent und schließt bei 3.060 Punkten.

Der HSCE verliert dagegen aufgrund schlechter Vorgaben aus den USA, Japan und Europa ein Prozent und fällt unter 11.400 Zähler.  Solange aus dem Ausland keine positiven Impulse kommen, wird es in Hongkong nicht aufwärts gehen.

Geschrieben von Manfred Rouhs am 24. Februar 2010

Fed-Chef Ben Bernanke hat heute auf Dauer niedrige Zinsen und offene Geldschleusen garantiert. In Übersee werden deshalb schlechte Zahlen vom Häusermarkt und auf Wochensicht steigende Rohöllagerbestände ignoriert. Die US-Indizies gewinnen etwa ein Prozent und ziehen zum Handelsschluß den DAX knapp ins Plus, WTI erobert die Marke von 80 US-Dollar pro Barrel zurück. Palladium fällt gegen den Trend der übrigen Rohstoffe, aber mit den Edelmetallen auf 422 US-Dollar pro Unze.

Die Tagesentwicklung bestätigt unsere Markteinschätzung: Es gibt keine selbsttragende Konjunkturerholung. Die Liquiditätsschwemme löst eine Inflation der Aktienkurse und der Rohstoffpreise aus, die so lange anhalten wird, bis entweder das investierbare Kapital erschöpft ist oder explodierende Rohstoffpreise die Wirtschaft abwürgen und den nächsten Einbruch bei allen Anlageklassen auslösen.