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Archiv des Monats Januar 2010

Geschrieben von Manfred Rouhs am 31. Januar 2010

Geschrieben von Frank Wiechmann am 29. Januar 2010

Laut erster Lesung soll die US-Wirtschaft in Q4 um 5,7 Prozent gewachsen sein. Zudem steigen in den USA das Verbrauchervertrauen und die Stimmung der Einkaufsmanager in der Region Chicago immer höher. Aber die blendenden Zahlen werden am Markt nur zeitweise gekauft.

Der DAX schießt kurzzeitig um zwei Prozent in die Höhe, notiert aber nachbörslich beinahe schon wieder auf dem Niveau des Vortages.  WTI und Palladium verlieren rund ein Prozent.

Geschrieben von Frank Wiechmann am 29. Januar 2010

US-Präsident Obama schickt die Aktienkurse in Europa und den USA mit der Ankündigung eines zweiten Konjunkturprogramms auf Talfahrt, bei dem nicht die Stabilisierung der Banken und Großkonzerne, sondern die Schaffung von Arbeitsplätzen im Vordergrund stehen soll. Seine Äußerungen überschatten die Bestätigung Ben Bernankes im Amt des Fed-Präsidenten, die von den Finanzinvestoren positiv aufgefaßt wird, weil Bernanke die Fortsetzung der Politik des billigen Geldes verspricht.

Wichtigster Termin des Tages ist die Bekanntgabe der offiziellen Zahlen zur Entwicklung des amerikanischen Bruttoinlandsprodukts im 4. Quartal 2009 (Prognose: +4,5 Prozent). Dem folgen Daten zum US-Arbeitskostenindex für Q4, dem Einkaufsmanager-Index der Region Chicagao und dem US-Konsumklima nach Lesart der Universität Michigan.

Der DAX fällt unter 5.600 Punkte, WTI und Palladium verlieren in US-Dollar leicht an Wert.

Geschrieben von Ho-Ling Soh am 29. Januar 2010

Die Pläne des US-Präsidenten Obama zur Besteuerung internationaler Unternehmen haben keine Auswirkungen auf chinesische Firmen und die chinesisch-amerikanischen Handelsbeziehungen. Das erklärt heute Li Xiaogang von der Shanghaier Akademie für Sozialwissenschaften, dessen Einschätzung von Vize-Premierminister Li Keqiang aufgegriffen und öffentlich verbreitet wird. In Shanghai zeigen sich deshalb die meisten Investoren vom US-Börsengeschehen unbeeindruckt. Der Shanghai Composit geht unterhalb von 3.000 Zählern seitwärts.

Der HSCE verliert aufgrund der Verkäufe bei Aktien in den USA gestern mehr als zwei Prozent und fällt unter 11.400 Zähler.

Geschrieben von Frank Wiechmann am 28. Januar 2010

Die amerikaniche Notenbank sieht Anzeichen einer Konjunkturerholung in den USA, will die Leitzinsen aber trotzdem auf unabsehbare Zeit nahe Null lassen. Das ergibt nicht wirklich einen Sinn und wird deshalb auch nur zeitweise am Markt gekauft. Der DAX schnellt um mehr als ein Prozent in die Höhe und überspringt 5.700 Punkte, sackt aber am Vormittag wieder unter diese Marke. Palladium kostet weniger als 420 US-Dollar pro Unze und WTI etwa 74 US-Dollar pro Barrel.

In den USA werden heute um 14:30 Uhr MEZ Zahlen zu den Auftragseingängen für langlebige Wirtschaftsgüter veröffentlicht. Sie sind stark schwankungsanfällig und deshalb auf Monatssicht nur bedingt aussagekräftig.

Geschrieben von Ho-Ling Soh am 28. Januar 2010

Der HSCE gewinnt mehr als zwei Prozent und steigt über 11.600 Zähler. Dafür sind ausschließlich die Gewinne in New York gestern Abend verantwortlich. In Shanghai legen die Aktienkurse nur um dünne 0,25 Prozent zu. Der dortige Aktienmarkt (A-Shares) ist mittlerweile der zweitgrößte der Welt, wie das China Center for Market Value Management (CCMVM) gestern mitgeteilt hat. An diesem Markt wird die derzeitige gute Stimmung in den USA ignoriert.