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Archiv der Kategorie 'Meta'

Geschrieben von Frank Wiechmann am 19. Mai 2010

Der Wert des Euro bricht in Richtung 1,21 US-Dollar weg, nachdem die BaFin Maßnahmen zur Regulierung der Aktienmärkte bekanntgegeben hat. Die Rohstoffpreise geben nach, der DAX zeigt aufgrund verbesserter Exportchancen für deutsche Unternehmen durch den fallenden Euro relative Stärke bei 6.100 Zählern.


Die Eurokrise überlagert heute alle anderen Meldungen. Dagegen treten Konjunkturdaten und Zahlen von Unternehmen in den Hintergrund.

Geschrieben von Frank Wiechmann am 6. Mai 2010

Bonitätsabstufungen und mögliche Pleiten der europäischen Südstaaten überlagern an den Aktien- und Rohstoffmärkten in Europa und den USA nach wie vor alle anderen Themen. Gute Quartalzsahlen von Unternehmen und stabile Makro-Daten wirken sich deshalb derzeit nicht auf das Börsengeschehen aus. Der DAX kämpft um 5.900 Zähler, ein Euro kostet wenig mehr als 1,27 US-Dollar, WTI fällt unter 80 US-Dollar pro Barrel, Palladium verteidigt 500 US-Dollar pro Unze.


Ausgehend von unserer Prämisse, daß keiner der betroffenen Staaten seinen Gläubigern Geld schuldig bleiben wird, weil die EU und der IWF einspringen, ist der Ausverkauf eher als Einstiegsgelegenheit zu werten denn als Verkaufssignal.

Geschrieben von Manfred Rouhs am 24. Februar 2010

Fed-Chef Ben Bernanke hat heute auf Dauer niedrige Zinsen und offene Geldschleusen garantiert. In Übersee werden deshalb schlechte Zahlen vom Häusermarkt und auf Wochensicht steigende Rohöllagerbestände ignoriert. Die US-Indizies gewinnen etwa ein Prozent und ziehen zum Handelsschluß den DAX knapp ins Plus, WTI erobert die Marke von 80 US-Dollar pro Barrel zurück. Palladium fällt gegen den Trend der übrigen Rohstoffe, aber mit den Edelmetallen auf 422 US-Dollar pro Unze.

Die Tagesentwicklung bestätigt unsere Markteinschätzung: Es gibt keine selbsttragende Konjunkturerholung. Die Liquiditätsschwemme löst eine Inflation der Aktienkurse und der Rohstoffpreise aus, die so lange anhalten wird, bis entweder das investierbare Kapital erschöpft ist oder explodierende Rohstoffpreise die Wirtschaft abwürgen und den nächsten Einbruch bei allen Anlageklassen auslösen.

Geschrieben von Manfred Rouhs am 23. Februar 2010

In den USA ist das Verbrauchervertrauen im Februar überraschend eingebrochen. Der Index fällt unerwartet von 56,5 Punkten im Januar auf 46 Zähler. Böse Zungen spotten, möglicherweise seien auch nur versehentlich die wirklichen Zahlen veröffentlicht worden …

Ein Einbruch des US-Verbrauchervertrauens löst typischerweise Verkäufe bei Aktien und Rohstoffen aus, so auch heute. Denn der private Konsum macht in den USA zwei Drittel des Bruttosozialprodukts aus. Unter marktwirtschaftlichen Verhältnissen wäre zudem mit weiteren Abgaben zu rechnen und eine Short-Positionierung bei allen Anlageklassen zu empfehlen, wie wir sie bis vor kurzem noch eingenommen haben. Angesichts der in den letzten Monaten zu beobachtenden administrativen Eingriffe haben wir indessen unter Fehlern gelernt, daß die Marktgesetze nicht nur in China, sondern auch in Europa und den USA ungültig (geworden) sind. Von Stützungskäufen bei US-Aktien bis hin zu neuen Liquiditätstranchen rechnen wir deshalb mit zahlreichen Interventionen, die eine Fortsetzung der Liquiditätshausse sicherstellen.

Außerdem eröffnet eine Basis von 46 Zählern beim US-Verbrauchervertrauen im Februar für die kommenden Monate bei vielleicht ein oder zwei Wachstumspunkten monatlich ein ungeheures bullisches Potential für US-Aktien.

Geschrieben von Manfred Rouhs am 19. Februar 2010

Die amerikanische Notenbank hat den Diskontzinssatz überraschend um 50 Basispunkte auf 0,75 Prozent angehoben. Zu diesem Zinssatz haben US-Banken kurzfristig die Möglichkeit, Liquiditätsengpässe zu überbrücken. Der Diskontzins liegt normalerweise 100 Basispunkte über dem Leitzins. Die Notenbanker betonen, die Leitzinsen auf absehbare Zeit bei 0 bis 0,25 Prozent belassen zu wollen. Die Anhebung des Diskontzinssatzes leitet trotzdem eine Trendwende in der Liquiditätspolitik der amerikanischen Notenbank ein.

Der DAX und die US-Vorbörse verlieren etwa ein Prozent. Ein Euro kostet kaum mehr als 1,34 US-Dollar, deshalb fällt WTI unter 78 US-Dollar pro Barrel und Palladium sackt auf 427 US-Dollar pro Unze ab.

Der Schritt der US-Notenbank signalisiert jenseits der üblichen Rhetorik eine Verbesserung der realwirtschaftlichen Situation in den USA. Danach ist bei Aktienkursen und Rohstoffpreisen auf Sicht der kommenden Monate eine Seitwärtsbewegung zu erwarten, die nach oben durch Liquiditätsschritte der Notenbanken begrenzt und nach unten durch eine sich stabiliserende realwirtschaftliche Basis abgesichert wird. Diese Bewegung verlangt von uns keine Neupositionierung am Markt und dürfte sich wesentlich leichter handeln lassen als die Liquiditätshausse seit März 2009, die uns auf dem falschen Fuß erwischt hat.

Geschrieben von Frank Wiechmann am 12. Februar 2010

Wir schichten unser Depot komplett um. Wir verkaufen: 160 Optionsscheine Put Palladium 400, 15.06.11, WKN SG1K, zum Preis von Euro 5,92 pro Stück, 4.250 Optionsscheine Put 15.06.11 DAX 3500 (DB95UL) zum Preis von Euro 0,95 pro Stück und 1.440 Optionsscheine Put WTI 75/2010, WKN CM0TRM, zum Preis von Euro 0,59 pro Stück. Statt dessen kaufen wir: 20 Zertifikate Oil-Strategy Index (WTI in US-Dollar), WKN VFP33M, zum Preis von Euro 97,40 pro Stück, 65 Zertifikate Palladium (US-Dollar), WKN GS0HH2, zum Preis von Euro 30,40 pro Stück, 1.000 Optionsscheine Call DAX 6.500 12/2012, WKN CM0NHR, zum Preis von Euro 1,95 pro Stück und 1.500 Optionsscheine Call HSCE 15000 28.12.12, WKN SG0BPD, zum Preis von Euro 1,28 pro Stück. Hier weiterlesen »