Gute US-Vorgaben als Ergebnis einer bislang durchwachsenen Berichtssaison stabilisieren den DAX oberhalb von 6.000 Zählern. Auch die Rohstoffpreise halten sich auf hohem Niveau. Wir sehen trotzdem kein erhebliches Aufwärtspotential, weil positive Überraschungen im Rahmen der Berichtssaison Mangelware sind.
Milliardenverluste der Chinese mutual funds im 2. Quartal 2010 werden heute in Shanghai am Markt ignoriert. Der Shanghai Composit geht oberhalb von 2.530 Zählern seitwärts.
Der HSCE gewinnt mehr als ein Prozent und klettert über 11.600 Zähler, angetrieben von guten Vorgaben aus New York.
In Europa und den USA haussieren die Aktienkurse. Die Rohstoffpreise folgen den Dividenenpapieren mit gedrosseltem Tempo ins Plus. Alcoa und Intel treiben die Märkte mit guten Ergebnissen an.
Wir gehen von einer Aufwärtsbewegung aus, die auf tönernen Füßen steht.
Die chinesische Wirtschaft ist im 2. Quartal 2010 um 10,6 Proznt gewachen. Der Wert ist ein Ergebnis der Drosselungsmaßnahmen der Regierung, die eine Überhitzung des Wirtschaftswachstums verhindern sollen.
Der HSCE steigt auf 11.656 Punkte und der Shanghai Composit auf 2.470 Zähler. Wir sehen das weitere Aufwärtspotential nach wie vor als begrenzt an.
Heute Abend eröffnet Alcoa um 22:15 Uhr MESZ die Berichtssaison. Der DAX und die Rohstoffpreise stagnieren, nachdem die US-Aktienmärkte am Freitag-Abend viel Optimismus bezüglich der Quartalszahlen der Unternehmen vorweggenommen haben.
Der chinesische Handelsbilanz-Überschuß erreicht im Juni ein Rekordhoch. Die Hauspreise wachsen im gleichen Zeitraum langsamer und die Banken haben auf Monatssicht weniger Kredite vergeben. Die Investoren in Shanghai entschieden sich für heute, diese Situation positiv zu bewerten. Der Shanghai Composit gewinnt 0,8 Prozent und klettert auf 2.490 Punkte.
Der HSCE verbucht nur ein minimales Plus.